Stadtgut Berlin-Buch | Heute und Historie

Heute und Historie

Mit dieser neuen Webseite möchten wir Ihnen „unser“ Stadtgut vorstellen und ein bisschen Appetit machen. Verschaffen Sie sich einen Überblick, historisch und aktuell, erst online und dann vor Ort, bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!  

Gewerbe und Gestaltung – einmalige Vielfalt vor historischer Kulisse

Seit 2009 wird das Stadtgut durch die Combag AG behutsam und denkmalgerecht saniert und revitalisiert.

Derzeit bietet es Platz für 50 Gewerbetreibende aus den verschiedensten Bereichen. Dem Besucher bietet sich somit eine abwechslungsreiche und einmalige Kombination aus Kreativität und Dienstleistung auf dem rund 30.000 qm großen Gelände: Hotel, Restaurant, Möbeldesign, Reisebüro, Tattoo-Studio, Sprachschule, Bildhauer, Porzellanmanufaktur – es lassen sich hier unmöglich alle nennen.

Informationen zu den Mietern und einen Lageplan finden Sie hier

Geschichte und ihre Gestalter

Nähert man sich Berlin-Buch und dem denkmalgeschützten Stadtgut aus der Innenstadt mit dem Auto oder Fahrrad, geschieht dies oft über Wege und Straßen, deren Namensgeber Protagonisten waren in der Geschichte der Hauptstadt sowie seines nördlichsten Stadtteils, dessen Ursprung das Stadtgut ist.

Exemplarisch genannt sei die Kreuzung Hobrechtsfelder Chaussee/Wiltbergstraße. Sie ehrt zwei der wichtigsten Personen, zwischen deren Leben und Wirken mehr als ein halbes Jahrtausend liegt: Einen der ersten Gutsbesitzer – Ritter Wiltberg um 1350 und Stadtbaurat James Hobrecht, der auf den Berliner Stadtgütern die Rieselfeldwirtschaft gemeinsam mit Rudolf Virchow von 1873 bis 1893 umsetzte. Das elfte und letzte Radialsystem, zu dem die Bucher Rieselfelder gehörten, wurde 1898 fertig gestellt. Berlin erhielt dadurch die seinerzeit fortschrittlichste Entwässerung und Kanalisation, was es zur saubersten Stadt der Welt Anfang des 20. Jahrhunderts machte.

Mehr zur bewegten Geschichte des Gutshofs erfahren Sie hier

Künstlerhof im Stadtgut Buch

In den letzten Jahrzehnten prägten insbesondere Maler und Bildhauer das Stadtgut und machten es über Buch hinaus bekannt. Beispielsweise sind einige Berliner U-Bahnhöfe von hier ehemals tätigen Künstlern gestaltet worden. Schon Käthe Kollwitz hatte Großes vor mit dem Gelände in den 1920er und scheiterte an der Bürokratie, dafür waren andere Initiatoren rund 60 Jahre später umso erfolgreicher.

Mehr über den Künstlerhof erfahren Sie hier 

  • Einfahrt | Gutshaus
  • Feste Scheune
  • Feste Scheune
  • Der Hof im Sommer
  • Blick auf das ehemalige Gesindehaus

 

  • Anbau ehemalige Großtierställe
  • Werkstätten & Ateliers

 

  • Ateliers in den ehemaligen Kleintierställen
  • Feste Scheune
  • Gutshaus